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24. November 2017 (Sarbrücker Zeitung) Danke fürs Veröffentlichen :-)

Herbstkonzert in der Q.lisse

Musiker und Zuhörer beweisen großes Herz

Quierschied. Die Hutsammlung beim Herbstkonzert erbringt 1100 Euro für den Quierschieder Verein „Groß für Klein“.

Das Herbstkonzert des Heimat- und Verkehrsvereins eröffnete pünktlich um 19 Uhr der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins Quierschied, Paul Pendorf, mit der Begrüßung der Gäste im vollbesetzten neuen Veranstaltungssaal der Q.Lisse. Wie es aus Teilnehmerkreisen weiter heißt, erwies sich der Saal als ideal. Als Mitwirkende hatte sich der Gastgeber zwei Aushängeschilder der Quierschieder Kultur ausgewählt: den Mandolinen- und Gitarrenverein Quierschied und den Verein der Musikfreunde.

 Im ersten Teil des Konzertes brillierten die Zupfmusiker unter der musikalischen Leitung von Erika Morschett und der Moderation von Detlef Fecht unter anderem mit „Conquest of paradise“ (bekannt von den Boxauftritten von Henry Maske) und mit „My heart will go on“ (Gesang Nadja Boussard) aus dem Film „Titanic“. Der musikalische Bogen wurde weiter über „Greensleeves“ (englisches Volkslied) und „Amazing Grace“ bis zu traditioneller temperamentvoller russischer, ungarischer (Ungarische Skizzen) und spanischer Musik (Andalusien) gespannt. Als Zugabe durfte „One Moment in Time“ von Whitney Houston nicht fehlen. Mit stehenden Ovationen wurde das Orchester in die Pause verabschiedet.

Gestärkt und erfrischt durch das Catering von „SusAnne’s Bistro“ begrüßte Dirigent Stephan Salzmann die zahlreichen Zuhörer, bevor er das Mikrofon an die Moderatorin Martina Salzmann weitergab. Gleich zu Beginn spielte das Blasorchester gekonnt bekannte Filmmelodien wie „Great Movie Marches“, „Blue Tango“, „How to train your Dragon“ oder „Smile“ – bekannt von Nat King Coole. Beschwingt ging es mit dem Happy Sound von James Last weiter, und bei einem Sinatra-Medley konnte munter mitgeswingt werden. Nach stehenden Ovationen wurde der musikalische Teil mit dem gemeinsam gesungenen Steigermarsch (Glück auf der Steiger kommt) durch den Verein der Musikfreunde beendet.

Zum Abschluss des gelungenen Abends übergab Roswitha Riechert als Kulturwartin des ausrichtenden Vereins noch jeweils ein Präsent an die Vorsitzenden der beiden Musikvereine, Beatrix Diersmann und Frank Schemmel. Voll des Lobes der Besucher klang der Abend gemütlich im Foyer der Q.Lisse und im Gasthaus Didion aus. Anzumerken ist, dass die Hutsammlung, die zugunsten des Vereins „Groß für Klein“ erfolgte, einen Betrag von rund 1100 Euro erbrachte.

 

Saarbrücker Zeitung Mittwoch, 07.06.2017

von Patric Cordier, Saarbrücker Zeitung (Danke fürs Veröffentlichen)

Stilvolles Geburtstagsständchen

Der gastgebende Mandolinen- und Gitarrenverein Quierschied beim Frühschoppenkonzert. Foto: Iris Maurer Saarbrücker Zeitung

Quierschied. Mit dem traditionellen Wiesen- und Wenzelfest feierte der Mandolinen- und Gitarrenverein Quierschied sein 90-jähriges Bestehen. Patric Cordier

Das große Geweih über der Bühne ist eine Hommage an das legendäre Hardrock-Festival in Wacken (Schleswig-Holstein). Und nicht von ungefähr beginnt das traditionelle Wiesen- und Wenzelfest des Mandolinen- und Gitarrenvereins Quierschied mit dem sogenannten Wenzelrock.

"Die Idee kam uns vor fünf Jahren, als einige unserer Mitglieder mit ihren Kindern in Wacken waren", erzählt die 1. Vorsitzende Beatrix Diersmann, "wir wollten damit ein Angebot für die Jugend schaffen." Das ist gelungen. Bei der nunmehr sechsten Auflage heizten am vergangenen Freitag die Bands "3 Years a lie", "Malefiz" und "Sonic Dynamite" dem Publikum mächtig ein - ein echtes Rock-Musik-Erlebnis nicht nur für junge Ohren. "Und mittlerweile fragen die Bands schon an, ob sie bei uns auftreten dürfen", sagt der 2. Vorsitzende Detlef Fecht, "aber mehr als drei Auftritte an einem Abend gehen leider nicht".

Die 55. Ausgabe des Wiesen- und Wenzelfestes am Rande des Paulsburger Waldes am Pfingstwochenende war gleichzeitig der Höhepunkt der Feierlichkeiten anlässlich des 90. Geburtstages des Mandolinen- und Gitarrenvereins. Das Programm war dementsprechend ausgewogen.

Nach den "Jungen" am vergangenen Freitag stand der Samstag zunächst ganz im Zeichen der "Starken". "Das Maßkrugstemmen ist aus einer Bieridee im letzten Jahr entstanden", berichtet Beatrix Diersmann, "damals haben sich spontan acht Teilnehmer gefunden. Der Spaß war so groß, dass wir es diesmal sofort ins Programm aufgenommen haben".

Der Wettbewerb ist eine Bier-ernste Sache. Über zwei Kilo wiegt der prallgefüllte Maßkrug, der am ausgestreckten Arm in die Höhe gehalten wird. Dabei darf der Daumen der Haltehand nicht über den Glasrand fassen. Die zweite Hand darf nur zur Unterstützung in den Rücken gestemmt werden. Die Jury überwacht mit Argusaugen die Einhaltung des Reglements.

Acht Starter kämpften um die Ehre, darunter auch Pastor Michael Müller. "Ich habe ja etwas Übung, dadurch dass ich immer den Kelch mit Messwein hochhalten muss", scherzte Müller, der mit dem Kampfnamen "Don Camillo" die Konkurrenz schrecken wollte, "die ersten beiden Minuten gingen gut. Danach fühlte sich jede Sekunde wie eine Stunde an". Nach drei Minuten war für Müller Schluss, ein guter Mittelfeldplatz. Doppelt so lange hielt es der Sieger Ted Diersmann aus. "Ich habe einfach versucht, abzuschalten und ganz regelmäßig zu atmen", verriet der neue Wenzelwies-Rekord-Halter seine Erfolgstaktik.

Den Fest-Sonntag eröffnete Paul Pendorf als Schirmherr und Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins mit dem Fassanstich. "Der Mandolinenverein ist nicht nur ein wichtiges Stück Kultur der Gemeinde", so Pendorf, "er trägt auch immer enormen Anteil an der Ortsgemeinschaft". An Pfingstsonntag trat der Verein der Musikfreunde Quierschied auf, zum Abschluss am Montag spielte dann das Orchester des Mandolinen- und Gitarrenvereins. Im Herbst sind beide Gruppen in einem gemeinsamen Konzert im neuen Kultursaal zu bewundern.

Die Regenschauer am Wochenende störten Veranstalter und Gäste übrigens nicht. "Die Leute erwarten das fast schon", scherzte Detlef Fecht - auch das eine Parallele zu Wacken.

 

Quierschieder Musiker feiern 90-jähriges Vereinsjubiläum mit einem Konzert in Maria Himmelfahrt.

Von  Patric Cordier, Saarbrücker Zeitung

17. März 2017

 Es war im Jahre 1927, als sich 16 Musiker dazu entschlossen, aus bisher zwei bestehenden Vereinen den „Mandolinen- und Gitarrenclub Heiterkeit“ zu gründen. Musik gemacht wurde damals in freier Natur, denn es standen vor allem das gesellige Beisammensein und das Wandern im Mittelpunkt der ersten Vereinsjahre. Erst später folgten erste öffentliche Auftritte und Musikwettbewerbe. Zum 90. Geburtstag haben die Nachfahren der 16 Gründerväter sich – und ihren Fans – dagegen eine ganze Veranstaltungsreihe geschenkt. Den Auftakt macht dabei das Konzert mit dem für ein Jubiläumsjahr so passenden Namen „One Moment in Time“, das am kommenden Sonntag, 19. März, um 17 Uhr in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Quierschied stattfindet. Der Eintritt ist frei, am Ende des Konzerts wird eine Hutsammlung durchgeführt.

Auch wenn Mandolinen-Musik im Jahr 2017 sicher kein „Mainstream“ ist, befindet der Verein sich im Aufwind. „Als Beatrix Diersmann und ich 2004 die Vorstandschaft übernommen haben, wollten wir vor allem nicht diejenigen sein, die den Verein zu Grabe tragen“, sagt der 2. Vorsitzende Detlef Fecht mit einigem Stolz in der Stimme, denn: „Mittlerweile haben wir wieder über 90 Mitglieder. Allein 2016 konnten wir 20 Neuzugänge verzeichnen – alle zwischen 20 und 40 Jahre alt.“ Allesamt Leute, die wohl anpacken, auch beim traditionellen Pfingstfest, das zwischen dem 2. und 5. Juni schon zum 55. Mal auf der „Wenzelwies`` gefeiert wird und diesmal etwas größer ausfallen wird, als sonst üblich. „Wir haben derzeit rund 15 aktive Musikerinnen und Musiker“, sagt Fecht, „die Zeit, da nur Männer bei uns spielten, sind, Gott sei Dank, lange vorbei.“

Nach dem Tod von Valeri Politov im vergangenen Jahr hat Erika Morschett die musikalische Leitung übernommen. Geprobt wird im neuen Vereinsheim in der Paulsburgstraße. Nach dem Umzug aus der Grundschule werden dort auch Instrumente, Noten und alle anderen Gerätschaften des Vereins gelagert. „Wir sind kein klassisches Orchester, aber auch keine Rockband“, versucht sich Fecht an einer Beschreibung, „unseren Nachwuchs versuchen wir in den Grundschulen zu begeistern. Aber zuletzt kamen auch einige Musiker nach Kinderpause zu uns zurück. Insgesamt ist ins Vereinsleben wieder richtig Schwung gekommen.“ Den will man am 29. Juli beim Sommerfest, ebenfalls auf der Wenzelwies am Paulsburger Wald, sowie im Herbst beim gemeinsamen Konzert mit dem Verein der Musikfreunde Quierschied auch der Bevölkerung präsentieren. „Wir haben ja keine Konkurrenz, sondern verstehen uns sehr gut“, sagt Fecht, „darum liegt es auch nahe, im neuen Kultursaal der Gemeinde aufzutreten. Wir arbeiten schon an einem besonderen Programm.“ Auf das Programm im Jubiläumsjahr wären sicher auch die 16 Gründerväter sehr stolz, denn es verbindet die Grundideen des Vereins: musizieren und geselliges Beisammensein.

Quierschied

Yeti, MäcWambe und Leckereien aus Syrien

Kinder setzten beim Weihnachtsmarkt Zeichen des Friedens

 

Von  Stefan Bohlander, 

06. Dezember 2016 Saarbrücker Zeitung

Fröhlich und gesellig ging es am vorigen Samstag rund ums Quierschieder Rathaus zu. Auch in diesem Jahr zog es wieder Hunderte Besucher in die Ortsmitte, um den Weihnachtsmarkt in all seiner Pracht zu genießen.

Auf dem Weihnachtsmarkt traf man sich zum netten Plausch bei Glühwein, dort verspeiste man gemütlich den MäcWambe. Die Kneippianer boten selbst gestrickte Mützen an, das DRK lockte mit Feuerzangenbowle.

Die Mitglieder des Mandolinen- und Gitarrenvereins brachten derweil „Yeti“ unters Volk. Bei der Leckerei handelt es sich um Amaretto mit heißem Apfelsaft und einer Prise Zimt, wie der stellvertretende Vorsitzende Detlef Fecht erklärte. Wohnhaft ist er in Berlin, doch zum Weihnachtsmarkt – und natürlich weiteren Gelegenheiten – zieht es ihn immer wieder in seine Heimatgemeinde. „Mir gefällt die familiäre Atmosphäre“, erzählte er. Seit den Anfängen des Marktes 1979 ist der Verein schon am Start. Neben Yeti gab es am Stand auch selbst gefertigte Socken. Dabei wird schon früh im Voraus mit dem Produzieren für den Weihnachtsmarkt angefangen. „Wir stricken jetzt schon fürs nächste Jahr“, so Fecht mit einem Augenzwinkern.

Wer sich von dem bunten Treiben an den Ständen eine kurze Pause gönnen wollte, konnte für eine ruhige Einkehr die katholische Kirche aufsuchen. Diese erstrahlte wieder im Kerzenschein, während einige besinnliche Programmpunkte dargeboten wurden. Essen und Getränke gab es im Pfarrheim, „in der Kirche wollten wir etwas Meditatives veranstalten“, erklärte Jean Trenz von der Kirchengemeinde. Dies solle als Pendant zum weltlichen Geschehen außerhalb dienen. Neben einer überlebensgroßen Engelsfigur, die von einer Kommunionsfeier übrig war, schmückte auch rotes Licht den Altarraum. Schüler der ERS sangen vorweihnachtliche Lieder, Lothar Drechsler intonierte Songs auf seiner Mundharmonika.

Eine „Orgel- und Bildmeditation“ führten der Fotograf Josef Scherer und der Musiker Martin Recktenwald auf. Letzterer ist Organist und Chorleiter im Quierschieder Gotteshaus und in St. Josef Göttelborn. Während Fotografien von Scherer per Beamer projiziert wurden, spielte Recktenwald eigens dafür komponierte Stücke, die von den Bildern und deren Thematik inspiriert waren. „Es geht um Flüchtlinge, Toleranz und Barmherzigkeit“, erläuterte Recktenwald. Die Projektion wird am 2. April um 17 Uhr dort nochmalig aufgeführt.

„Bürger helfen Bürgern“

Etwas Besonderes hatten sich die syrischen Mitbürger einfallen lassen. Unter Federführung von Integrationshelfer Mwoloud Daoud hatten vier syrische und drei Frauen aus Quierschied Leckereien, wie die gefüllten Reisknödel Kubba oder die süßen Kringel Mschabak gefertigt. Das kam sehr gut an, wie Daoud berichtet: „Die Leute essen hier und nehmen sich zusätzlich noch etwas mit nach Hause“. Der Erlös des Verkaufs gehe an den Hilfsfonds „Bürger helfen Bürgern“. Damit wolle man etwas von der großen Unterstützung, die die Quierschieder den Flüchtlingen haben zukommen lassen, zurückgeben. Als Zeichen des gegenseitigen Respektes und für ein friedvolles Miteinander sangen 14 syrische Mädchen zwischen vier und zwölf Jahren deutsche Weihnachtslieder in der Kirche.

 

Ein großes Familienfest mit langer Tradition

Am Wochenende ging am Paulsburger Wald das 54. Wiesen- und Wenzelfest über die Bühne

Saarbrücker Zeitung vom 17. Mai 2016 von Jörg Martin


Bei der Ausstellung historischer Traktoren kamen die Besucher des Wenzelfeschds ausreichend zum Fachsimpeln.

Die Besucher halten dem veranstaltenden Mandolinen- und Gitarrenverein Quierschied seit Jahren die Treue und kommen – wie in diesem Jahr – auch bei schlechtem Wetter. Kein Wunder, bei dem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Programm.

 „Ich war an Pfingsten noch nie woanders“, meinte Beatrix Diersmann am Sonntagnachmittag im Gespräch mit der SZ. Damit meinte die Vorsitzende des Mandolinen- und Gitarrenvereins Quierschied das Wiesen- und Wenzelfest, welches seit 54 Jahren stattfindet. An dem „Suchtfaktor“ der Traditionsveranstaltung auf der Wenzelwiese am Paulsburger Wald, die 1962 ihren Anfang nahm, scheint durchaus etwas dran zu sein.

Alles wirkt wie ein großes Familienfest mit dem Charme des Einfachen, was der Gemütlichkeit förderlich ist.

„Wir bieten den Quierschieder Vereinen die Möglichkeit, sich hier zu präsentieren. Dazu haben sie sonst kaum Gelegenheit“, fasste Diersmann das bunte Programm des Wenzelfeschds 2016 zusammen.

Das führe dazu, dass jedes Jahr neue und mehr Gesichter auf die Waldlichtung gelangen. Viele von ihnen sind positiv überrascht von dem Kleinod und kommen – auch wenn Petrus dieses Mal nicht das beste Wetter beisteuerte – gerne ein zweites Mal an den vier Tagen wieder.

„Die Stammbesucher kommen. Und das egal bei welchem Wetter“, zog die Vereins-Chefin am vorigen Sonntag eine erste Bilanz.

Von den 90 Mitgliedern ist ein gutes Drittel als Helfer im Einsatz, verrät Diersmanns Stellvertreter Detlef Fecht. Wenn alljährlich am Freitagabend die Fete beginnt, geraten auch bei den Helfern die Strapazen der letzten Woche in Vergessenheit. Der harte Kern von ihnen war in den vergangenen beiden Monaten nahezu jeden Tag auf der Wiese, erklärte Fecht.

Dazu habe auch der Bau eines neuen Gerätehauses beigetragen, den zwei Handwerker via Sponsoring ermöglicht hätten.

Auch die neue Schaukelanlage, ebenfalls ermöglicht von Spendern und mit Unterstützung des kommunalen Bauhofes, wurde indirekt an Pfingsten eingeweiht. „Das Fest ist ursprünglich geblieben und hat sich nie verändert“, umschreibt Pressesprecher Fecht die Wenzelwiesen-Quintessenz.

Es sei wegen der Ansprüche der Besucher, der vermehrten Behörden-Auflagen und wegen des finanziellen Risikos nicht immer einfach, diese Freiluftsause auf die Beine zu stellen, fasste er, selbst beim Fest seit 1975 mitwirkend, zusammen. Noch gehe die Gleichung dank der Hilfe von Sponsoren auf. Ein Grund dafür könnte sein, dass man seit einigen Jahren die Jugend verstärkt einbezogen hat.

Spürbar war das auch bereits am Freitagabend, als wieder der legendäre Wenzelrock stattfand. Drei Bands standen dabei auf der Bühne: Untravelled, Imperfekto und Sonic Dynamite rockten, was das Zeug hielt. Was die Kombination aus Gitarrenmusik, selbst gemachter Sangria und Schnaps für die Atmosphäre bedeutet, bewiesen die Organisatoren am Samstagabend, als man am Lagerfeuer Musik machte. „Man kann moderne Musik auch mit Mandoline und Gitarre machen“, betonte Beatrix Diersmann und räumte damit mit einem gängigen Klischee auf. Diejenigen, die spontan mitgesungen hatten, schienen angetan vom musikalischen Angebot zu sein. Auch der örtliche Saarwaldverein hatte für diesen Abend das Fest als Ziel seiner Wanderung ausgewählt.

Die beiden Pfingsttage standen ganz im Zeichen der Vereine, die sich präsentierten. So gaben der Judoclub und drei Gruppen des Kneipp-Vereins – nämlich Tanzzwerge, Dancing-Girls und Just Dance – Kostproben ihres Könnens. Zu sehen waren zudem eine Traktorenpräsentation und Ausstellungen des Kaninchenzuchtvereins SR 1 Bildstock sowie des Bienenzuchtvereins Quierschied. Den Kindern wurde es an den beiden Nachmittagen nicht langweilig, weil der Verein ein umfangreiches Programm organisiert hatte. Das Orchester selbst ließ es sich nicht nehmen, den Frühschoppen am Montagvormittag zu umrahmen. Der Eltern-Lehrer-Schüler-Chor (ELSCH) des Sulzbacher Theodor-Heuss-Gymnasiums stand am Montagnachmittag zum Abschluss auf dem Programm.


© Mandolinen- u. Gitarrenverein Quierschied e.V.